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162. Herr Gott

Intro / Refrain

Lieber Gott, so geht das nicht – 

so geht das nicht weiter!

Lieber Gott wir brauchen Dich  – 

wir brauchen Dich und keinen goldenen Reiter!

 

Strophe 1

Herr Gott, Du musst jetzt eigentlich was tun

Ja Deine Kompetenzen braucht die Menschheit nun

Herr Gott, jetzt komm doch endlich mal zu uns hier runter

aus Deinem so heil’gen Himmelsbunker

 

Strophe 2

Herr Gott, Du musst da eigentlich mal hin

jetzt richte doch mal Putins völlig verqueren Sinn

Herr Gott, Du musst nun dieses Monster wirklich stoppen!

Gib ihm viel Rum und Weiberklamotten.

 

Interlude

Jetzt hol’ ihn zu Dir, jetzt halte ihn auf

Jetzt komm in die Pötte und hab’ mal ‘n Lauf!

Nein, unser Gott, der hat verloren

kam nicht mal gegen Putin an

was macht denn einen Gott aus,

wenn er das nicht mal kann?

 

Strophe 3

Herr Gott, wo bist Du denn jetzt nur geblieben?

Hier werden die Menschen brutal misshandelt, ermordet, vertrieben!

Herr Gott, wie kann man das denn jetzt noch übersehen,

wer soll denn Deine Ignoranz versteh’n?

 

Intro / Refrain

Lieber Gott, so geht das nicht – 

so geht das nicht weiter!

Lieber Gott wir brauchen Dich  – 

wir brauchen Dich und keinen goldenen Reiter!

 

Intro / Refrain

Lieber Gott, so geht das nicht – 

so geht das nicht weiter!

Lieber Gott wir brauchen Dich  – 

wir brauchen Dich und keinen goldenen Reiter!

 

Lieber Gott wir brauchen Dich  – 

wir brauchen Dich und keinen goldenen Reiter!

 

… und keinen goldenen Reiter!

 

      © Andreas A. Sutter, 42555 Velbert-Langenberg, Juni 2022

116. Weihnachtsmenschen

Untertitel: Eine kleine Liebesgeschichte                                             Duett mit Erzählstimme

Auftragsproduktion für André Steiner/Die Salzataler – Vorgabe: 2 Strophe und 1 Refrain aus je 8 Zeilen, ggf. mit Bridge. Text ist ohne Genehmigung des Erstauswerters nicht für eine Zweitauswertung frei. Bei Interesse bitte Rücksprache!

Er

Als Weihnachtsmann hab ich’s nicht leicht

das ganze Jahr leb’ ich allein’.

Ein Gedanke durch den Kopf mir schleicht:

Will Frau Holle auch nicht mehr alleine sein?

 

Erzählstimme (ggf. gesprochen)

So zieht er los und faßt sich Mut

klingelt an, zieht seinen Hut

Mit großen Augen steht Frau Holle da

und sagt auf seine Frage: “Ja”!

 

Frau Holle und der Weihnachtsmann,

man glaubt es kaum, sind jetzt ein Paar!

Das Schicksal schraubt so dann und wann

und manchmal wird’s dann wunderbar!

Frau Holle und der Weihnachtsmann,

man glaubt es kaum, sind jetzt ein Paar!

Das Schicksal schraubt so dann und wann

und manchmal wird’s dann wunderbar!

 

Sie

Ach Weihnachtsmann, Du hast ja recht,

im Grunde geht’s uns beiden gut,

nur immer ganz allein, das ist schon schlecht,

etwas Gesellschaft da uns schon was Gutes tut!

 

Erzählstimme (ggf. gesprochen)

Ihre Krempel sie zusammen schmeißen

und sich als Paar willkommen heißen.

Wer hätte jemals das gedacht,

kein Halt die Liebe auch vor Weihnachtsmenschen macht!

 

Frau Holle und der Weihnachtsmann,

man glaubt es kaum, sind jetzt ein Paar!

Das Schicksal schraubt so dann und wann

und manchmal wird’s dann wunderbar!

Frau Holle und der Weihnachtsmann,

man glaubt es kaum, sind jetzt ein Paar!

Das Schicksal schraubt so dann und wann

und manchmal wird’s dann wunderbar!

 

Outro (ggf. gesprochen)

Wer hätte jemals das gedacht,

kein Halt die Liebe auch vor Weihnachtsmenschen macht!

69. Kulturelle Eskalation

1. Strophe:
Wir sind gegangen, um anzukommen
wollten hierher und wurden angenommen
Noch sind wir uns fremd,
neugierig gehemmt,
die Zeit davonrennt,
gebt Ihnen die Hand, bevor die Seele verbrennt…

Bridge:
Kulturelle Eskalation?
Na ja, – schaffen das schon…
Kommen wir auch mal zur Ruh’?
Oh yes – we can do!

Refrain.
Sie sind so herrlich schön verschieden,
die von da und die von hier.
Und doch sind sie geblieben,
die von da und die von hier.

2. Strophe:
Wir haben uns’ren ganz eig’nen Glauben
und fremde Bräuche zu Verzicht und Verlaub
noch viel muss gescheh’n
dass alle es seh’n
bis Winde verweh’n
gebt Ihnen die Hand und Ihr werdet versteh’n

Bridge:
Kulturelle Eskalation?
Na ja, – schaffen das schon…
Kommen wir auch mal zur Ruh’?
Oh yes – we can do!

Refrain:
Sie sind so herrlich schön verschieden,
die von da und die von hier.
Und doch sind sie geblieben,
die von da und die von hier.

Bridge.
Kulturelle Eskalation?
Na ja, – schaffen das schon…
Kommen wir auch mal zur Ruh’?
Oh yes – we can do

Kulturelle Eskalation?
We can do!
Schaffen das schon…
We can do!
Schaffen das schon…

52. Dreamqueen

Blau: männliche Stimme
Rot: weibliche Stimme
Grün: Chor

Ich hab’ sie schon geliebt
als ich noch gar nicht wusste, dass es sie wirklich gibt
Ich bin Deine Dreamqueen / und mag auch Dich / echt wirklich gerne
Ich bin Deine Dreamqueen / und grüß’ Dich aus der Ferne

ich hab’ ihr oft geschrieben
schlaflos in langer Nacht von Liebe und von Frieden
Ich bin Deine Dreamqueen / und laß’ auch stets / all’ Deine Briefe
Ich bin Deine Dreamqueen,/Du gehst gern’ in die Tiefe

Ich hab’ es mir erträumt
dass einfach sie mal kommt und mein Leben gründlich aufräumt
Ich bin Deine Dreamqueen / und würd’ mal gern’ / Dich sanft erwecken
Ich bin Deine Dreamqueen, / entstaub’ gern’ Deine Ecken

Sie wissen alles voneinander und kennen sich doch nicht,
sie halten fest zusammen, damit es nicht zerbricht!

Ich hab’ mir vorgestellt
wie schnell mein Blut gefriert, wenn ihr Schatten vor mich fällt
Ich bin Deine Dreamqueen / und stehe oft / nah vor Dir im Licht
Ich bin Deine Dreamqueen / mein Schatten zu Dir spricht

Ich hab mein Hirn zermahlt
im Traum aus bunter Luft, räkelnd hat sie sich geaalt
Ich bin Deine Dreamqueen / und hab’ Dich oft / auch träumend geseh’n
Ich bin Deine Dreamqueen, / würd’ gerne auf Dich zugeh’n

Sie wissen alles voneinander und kennen sich doch nicht,
sie halten fest zusammen, damit es nicht zerbricht!

Ich hab’ es schon geahnt
wie sie wohl reden wird, hab’ sie oft nachgeahmt
Ich bin Deine Dreamqueen / und red’ auch gern’ / vertraut nur mit Dir
Ich bin Deine Dreamqueen, / wann kommst Du mal zu mir?

Sie wissen alles voneinander und kennen sich doch nicht,
sie halten fest zusammen, damit es nicht zerbricht!

ich hab’ sie oft gemalt
mit Tusche auf die Wolken, herab sie dann erstrahlt
Ich bin Deine Dreamqueen / und kann den Sinn / der Bilder versteh’n
ich bin Deine Dreamqueen, / soll’n wir jetzt nach Hause geh’n?

Sie wissen alles voneinander und kennen sich doch nicht,
sie halten fest zusammen, damit es nicht zerbricht!
Sie wissen alles voneinander und kennen sich doch nicht,
sie halten fest zusammen, damit es nicht zerbricht!

50. Bäuerchen

Blau: Männlich
Rot: Weiblich

Am Nebentisch hast Du gesessen
und warst in Dir versunken;
hast Deine Pasta aufgegessen
und roten Wein getrunken.
Dann wollte etwas von Dir geh’n,
ein Bäuerchen, es klang so schön!

Ich hab’ Dich auch bemerkt ,
das wollt’ ich nur nicht zeigen
und zog es vor zu schweigen;
doch dann wurd’s irgendwie verkehrt…

Lass’ Dich von mir nicht stör’n
will Dich nur wiederhör’n.
Keine macht’s so schön wie Du,
nee echt, ich hör Dir einfach gerne zu!

Du brauchst Dich echt jetzt nicht zu schämen,
jetzt werd’ mal bloß nicht rot!
Ich wollt’ es gar nicht so erwähnen,
der Etikette zum Gebot.
Wir sollten nochmal neu anfangen,
dann machen wir’s einfach zusammen!

Komm heim zu mir in’s Haus,
ich kauf’ auch etwas Kuchen;
Du kommst mich dann besuchen
und wir probieren’s einfach aus!

Lass’ Dich von mir nicht stören,
will Dich nur wiederhören.
Keine macht’s so schön wie Du,
nee echt, ich hör Dir einfach gerne zu!

 

Textanteil der Hauptstimme bewusst größer, als der der Featuring-Stimme, ebenso die unterschiedlichen Reimschemata der “männlichen” und “weiblichen” Strophen!

30. Mainstream

Song für Haupstimme (CTG/Rap)
und Duett (M & W)

CTG: schwarz
Duett zusammen: grün
Duett nur M: blau
Duett nur W: rot

Ich bin in ihr geboren – sie hat mich nie verloren!
Ich liebe diese Stadt – die so viel Flair wie keine andere hat!
Voll Wut, voll Freude und auch Disziplin:
Du bleibst mein Mainstream – Du – Berlin!

Sein Leben hat ihn immer wieder nach Berlin geführt,
Berlin hat immer wieder tief sein Herz berührt,
arglistig diese Stadt ihn immer neu verführt…

Auch, wenn es manchmal kracht – meine Freunde sind die Macht!
Die Liebe stets genossen – so herrlich schön war ich verschossen!
Doch wohin die Lüste mich auch künftig ziehen:
Du bleibst mein Mainstream – Du – Berlin!

Sein Leben hat ihn immer wieder nach Berlin geführt,
Berlin hat immer wieder tief sein Herz berührt,
arglistig diese Stadt ihn immer neu verführt…

Bei Autorennen viel riskiert – doch außer Beulen nix passiert!
Rumgekommen in der Welt – mit viel und auch mit wenig Geld!
Moskau, Mailand, Melbourne oder Medellín:
Du bleibst mein Mainstream – Du – Berlin!

Sein Leben hat ihn immer wieder nach Berlin geführt,
Berlin hat immer wieder tief sein Herz berührt,
arglistig diese Stadt ihn immer neu verführt…

…ihn immer wieder nach Berlin geführt,
…immer wieder tief sein Herz berührt,
…immer wieder neu verführt…

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