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163. Nur Bonbons, kein Blaulicht

Mein Leben war ruhig, so als ich noch jung war

alles in Ordnung, kein Blaulicht und so

so verging die Zeit – Jahr für Jahr

bis meine erste Freundin kam – die hieß Mo

wir waren jung, doch uns’re Pläne riesig groß           

wir packten die Sachen, dann ging es los

wir fühlten uns wie Bonnie und Clyde

zu nicht viel fähig, aber zu allem bereit

doch wir mussten uns – permanent nur Liebe schenken

und konnten so an’s Rauben und Stehlen nicht mal nur denken …

 

Ich hab’ mal ‘ne Unschuld geraubt

und als Kind Bonbons geklaut

die Mutter belogen

die Freundin betrogen

doch immer ehrlich zum Freund

und nie ‘ne Bank ausgeräumt

Ey man, im Grunde bin ich doch nur ‘ne ganz ehrliche Haut

denn mehr als Bonbons hab’ ich echt nie geklaut!

 

Nur Bonbons, kein Blaulicht – hey Jungs, mehr war’s doch nicht!

Nur Bonbons, kein Blaulicht – hey Jungs, mehr war’s doch nicht!

 

Wir fuhren los, von Ort zu Ort

viele haben wir nicht gekannt

fanden wir’s mal gut – blieben wir dort

Wir fühlten uns fantastisch eng – seelenverwandt

Doch irgenwann, wir saßen vor so’m Bänker-Haus

ging uns die blöde Kohle aus

wir haben drüber nachgedacht

doch was hätt’ dieser der Bruch mit uns gemacht?

ja wir wollten uns niemals Geld nur Liebe schenken

und konten wieder nicht an’s Rauben und Stehlen denken …

 

Nur Bonbons, kein Blaulicht – hey Jungs, mehr war’s doch nicht!

Nur Bonbons, kein Blaulicht – hey Jungs, mehr war’s doch nicht!

 

Ich hab’ mal ‘ne Unschuld geraubt

und als Kind Bonbons geklaut

die Mutter belogen

die Freundin betrogen

doch immer ehrlich zum Freund

und nie ‘ne Bank ausgeräumt

Ey man, im Grunde bin ich doch nur ‘ne ganz ehrliche Haut

denn mehr als Bonbons hab’ ich echt nie geklaut!                                     

 

Nur Bonbons, kein Blaulicht – hey Jungs, mehr war’s doch nicht!

Nur Bonbons, kein Blaulicht – hey Jungs, mehr war’s doch nicht!

 

Nur Bonbons, kein Blaulicht – hey Jungs, mehr war’s doch nicht!

Nur Bonbons, kein Blaulicht – hey Jungs, mehr war’s doch nicht!

 

Hey Jungs, mehr war’s doch nicht!

 

… mehr war’s doch nicht!

 

… doch nicht!

 

                    © WETTERLEUCHTEN AUS SONGTEXTEN by Andreas A. Sutter, 42555 Velbert-Langenberg, 2022

162. Herr Gott

Intro / Refrain

Lieber Gott, so geht das nicht – 

so geht das nicht weiter!

Lieber Gott wir brauchen Dich  – 

wir brauchen Dich und keinen goldenen Reiter!

 

Strophe 1

Herr Gott, Du musst jetzt eigentlich was tun

Ja Deine Kompetenzen braucht die Menschheit nun

Herr Gott, jetzt komm doch endlich mal zu uns hier runter

aus Deinem so heil’gen Himmelsbunker

 

Strophe 2

Herr Gott, Du musst da eigentlich mal hin

jetzt richte doch mal Putins völlig verqueren Sinn

Herr Gott, Du musst nun dieses Monster wirklich stoppen!

Gib ihm viel Rum und Weiberklamotten.

 

Interlude

Jetzt hol’ ihn zu Dir, jetzt halte ihn auf

Jetzt komm in die Pötte und hab’ mal ‘n Lauf!

Nein, unser Gott, der hat verloren

kam nicht mal gegen Putin an

was macht denn einen Gott aus,

wenn er das nicht mal kann?

 

Strophe 3

Herr Gott, wo bist Du denn jetzt nur geblieben?

Hier werden die Menschen brutal misshandelt, ermordet, vertrieben!

Herr Gott, wie kann man das denn jetzt noch übersehen,

wer soll denn Deine Ignoranz versteh’n?

 

Intro / Refrain

Lieber Gott, so geht das nicht – 

so geht das nicht weiter!

Lieber Gott wir brauchen Dich  – 

wir brauchen Dich und keinen goldenen Reiter!

 

Intro / Refrain

Lieber Gott, so geht das nicht – 

so geht das nicht weiter!

Lieber Gott wir brauchen Dich  – 

wir brauchen Dich und keinen goldenen Reiter!

 

Lieber Gott wir brauchen Dich  – 

wir brauchen Dich und keinen goldenen Reiter!

 

… und keinen goldenen Reiter!

 

      © Andreas A. Sutter, 42555 Velbert-Langenberg, Juni 2022

161. Simsalabim

Musik: Stefano Maggio

Text: Ilona Boraud, Andreas Sutter, Stefano Maggio

Platz 3 beim Dt. Rock & Pop Preis 2020
Kategorie „bester deutscher Text“

 

 

Hey Leute, ich verrate Euch mal was: ich kann zaubern (gesprochen)

 

Strophe 1:

 

 Ich zauber meine liebe Oma fit.

Simsalabim – wir gehn Inliner fahr’n.

Zum Nachtisch jeden Tag Bananensplit

Simsalabim – ich hab’ Geld, muss nie spar’n.

  

Bridge:                                                                                                                                                                                                                                                                        

 

Simsalabim – ich hab’ Geld, muss nie spar’n.                                                                   

SALABIM, SALABIM, jeder glaubt, dass ich spinn’                                                                                                                                                       

SALABIM SALABIM, ich grins und fass mich an’s Kinn

 SALABIM SALABAM, denn ich weiss was ich kann 

SALABIM SALABAM SALA OOOOOOOO

 

Refrain/Bridge ist deutlich näher an den Ursprungsversionen dran, als hier schriftlich wiedergegeben!

 

Refrain:

SIMSALABIM, SHANANANA

SIMSALABIM, HOKUS POKUS HURRA! 

SIMSALABIM, manchmal mach ich nur Krach 

SIMBALABIM, Zaubern macht Riesenspaß

 

Strophe 2: 

Im Blumenbeet wächst ein Bonbon-Baum

Simsalabim – Alle Freunde sind hier.

Mein Zimmer räumt sich von alleine auf.

Simsalabim – und mein Hund spricht mit mir.

 

Special:

Wenn ich mal traurig bin, dann zaub’re ich mich fröhlich, 

denn wenn man zaubern kann ist alles möglich!

Finale:

1,2,3, Zauberei!

160. Viel zu schwer (Song zum Märchen “Tim ist unzufrieden”)

Note 2 beim Dt. Rock & Pop Preis 2021
Kategorie „bester deutscher Text“

 

 

Strophe 1 

Ich bau’ mir nun ein großes Haus

mit fünfundzwanzig Zimmern und ‘ner Bar

da leb’ ich dann ganz wild in Saus und Braus

und find das alles wirklich wunderbar.

 

kurzes Interludium 

 

Ich fahre einen Lamborghini

weil er einfach so gut zu mir passt

als Topping Kaviar auf die Zucchini

so manchen gibt es, der mich dafür hasst.

 

Refrain 1 

Wir ha’m Zuviel des Guten

und wollen immer mehr

wer unser Hemd genäht, hat’s wirklich schwer

für uns’ren Luxus müssen and’re bluten!

Ja wir haben echt gedacht, nur wir sind die Guten

 

Bridge

Wir können’s kaum noch tragen KP* und möchten trotzdem mehr

doch irgendwann wird so ein Leben KP* ganz einfach viel zu schwer

 

Strophe 2 

Ich mag den Fun und geb’ gern’ Gas

beim Essen, Trinken, Leben, ja mein Lifestyle

nur ganz weit vorne gibt es richtig Spaß

ich nehm’ mir gerne einfach meinen Anteil

 

kurzes Interludium 

 

Ich sollt’mal denken, reflektieren

was nun überhaupt nicht zu mir passt

Ich hab’ total verlernt mich zu genieren

 so manchen gibt es, der mich dafür hasst

 

Refrain 2 

Beherrschen ist ein Fremdwort

Genügsamkeit ein Nogo

die Lebensbühne, das ist unser Ort

wir lieben und wir leben uns’ re Show

 

Bridge

Wir können’s kaum noch tragen KP* und möchten trotzdem mehr

doch irgendwann wird so ein Leben KP* ganz einfach viel zu schwer

 

Wir können’s kaum noch tragen KP* und möchten trotzdem mehr

doch irgendwann wird so ein Leben KP* ganz einfach viel zu schwer

 

doch irgendwann wird so ein Leben KP* ganz einfach viel zu schwer

… ganz einfach viel zu schwer

 

 

*: KP = Kurze Pause 😉

159. Die ganze Welt geht grad‘ kaputt

Strophe 1

Ohne Plan geht‘s ihm zu Leibe

Baum für Baum geht still zur Neige

das Gleichgewicht gerät aus seinen Fugen bald

verdammt noch mal‘ verschont den Regenwald 

wir sind nicht immer mutig‘, nein eher feige

 

Refrain

Die ganze Welt geht grad‘ kaputt

Scherbenhaufen‚ Dreck und Schutt

Die Menschheit hat nicht aufgepasst 

auf ihrem Weg zum immer besser

hat die Welt verwechselt mit ˋnem Glaspalast

und lief sich selbst in‘s Messer …

 

Strophe 2

Öl und Plastik liebt die Welt

Ist auch praktisch und bringt Geld

Doch was wir da so alles in die Meere werfen

die Katastrophen sind, was wir ganz gut beherrschen 

Am Ende wird man seh‘n, wer recht behält 

 

Strophe 3

Emissionen sind nicht gut

Schaden Lungen und dem Blut

Zwar ist das uns und uns‘rer Wirtschaft längst nicht mehr egal

doch uns‘re Langsamkeit ist leider sehr fatal

Der Mensch begreift nur langsam, was er tut

 

Refrain

Die ganze Welt geht grad‘ kaputt

Scherbenhaufen‚ Dreck und Schutt

Die Menschheit hat nicht aufgepasst 

auf ihrem Weg zum immer besser

hat die Welt verwechselt mit ˋnem Glaspalast

und lief sich selbst in‘s Messer …

 

Strophe 4

Falsche Strahl‘n, Insektizide 

machen Haut und Herz frigide

Alles nicht so einfach, hat‘s doch Haken und auch Ösen

doch Vieles lässt sich einfach und natürlich lösen.

Oft sind uns‘re Freunde falsche Diebe

 

Refrain

Die ganze Welt geht grad‘ kaputt

Scherbenhaufen‚ Dreck und Schutt

Die Menschheit hat nicht aufgepasst 

auf ihrem Weg zum immer besser

hat die Welt verwechselt mit ˋnem Glaspalast

und lief sich selbst in‘s Messer …

 

hat die Welt verwechselt mit ˋnem Glaspalast

und lief sich selbst in‘s Messer …

 

und lief sich selbst in‘s Messer …

 

… selbst in‘s Messer …

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