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137. Viertausendachtundfünfzig

(Strophen = Rap/Sprechgesang, Refrain = eher klassisch gesungen; verschiedene Reimschemata in Strophen und Refrain)

 

Viertausendachtundfünfzig Kilometer bist Du weg

irgendwo, an so’m Fleck

doch Deinen Herzschlag kann ich hör’n

selbst Großstadtlärm kann da nicht stör’n

und dein Herz schlägt schnell und schrill

wenn ich Dich mal sprechen will

Spürst es, wenn ich Deine Nummer tippe

hörst dann jeden meiner Schritte

weit entfernt sind wir ganz nah

einer für den and’ren da

 

Wir wollen uns’re Leben teilen

rein gar nichts uns im Wege steht

gemeinsam jubeln, auch mal leiden

der Wind in uns’re Richtung weht

 

Viertausendachtundfünfzig Stunden wir dann telefonier’n

gegenseitig uns entführ’n

uns trennt ‘ne halbe Ewigkeit

doch die Nacht ins uns’re Zeit

auch diese Regel will ich brechen

ich muss mehr, als nur Dich sprechen

nehm’ den nächsten Zug nach irgendwo

werd’ Dich finden, sowieso

Vergangenheit spül’n wir durch’s Klo

starten durch – einfach so!

 

Kein Mensch, kein Nichts das hält uns auf

durchbrechen alle diese Schranken

das Ziel von uns liegt steil bergauf

wir folgen unseren Gedanken!

 

Wir wollen uns’re Leben teilen

rein gar nichts uns im Wege steht

gemeinsam jubeln, auch mal leiden

der Wind in uns’re Richtung weht

Kein Mensch, kein Nichts das hält uns auf

durchbrechen alle diese Schranken

das Ziel von uns liegt steil bergauf

wir folgen unseren Gedanken!

 

Kein Mensch, kein Nichts das hält uns auf

durchbrechen alle diese Schranken

das Ziel von uns liegt steil bergauf

wir folgen unseren Gedanken!

 

wir folgen unseren Gedanken!

117. Schneeflockentanz

Auftragsproduktion für André Steiner/Die Salzataler – Vorgabe: 2 Strophe und 1 Refrain aus je 8 Zeilen, ggf. mit Bridge. Text ist ohne Genehmigung des Erstauswerters nicht für eine Zweitauswertung frei. Bei Interesse bitte Rücksprache!

 

Weihnachtszeit ist Winterzeit,

Schneeflöckchen machen sich bereit,

uns durch ihren Tanz erfreuen,

wenn sie sich auf Mutters Erde streuen.

In den Wäldern und auf Wiesen

unentwegt sie nieder rieseln.

Kinderaugen es verwöhnt,

wenn der Schnee die Welt verschönt!

 

Sie brechen für den Winter eine Lanze

mit ihrem Treiben und Getanze.

Bedecken Dächer, alle Pflanzen,

erschaffen Pisten und die Schanzen.

Der Erde steht’s fantastisch gut,

so eingepudert wie ein Zuckerhut.             

Für die Guten und die Schranze                                 

wird der Winter zur Romanze!

 

Alle freut der Flocken Tanz

Der Winter ist da, der Winter der kann’s!

 

Wenn der Schnee fällt auf die Erde,

sieht man vor den Schlitten Pferde,

die alle nicht mehr sehr viel sehen,

weil die dichten Flocken sie umwehen.

Die Flocken treiben froh ihr Spiel

manch’ Schlitten so verfehlt sein Ziel.

Doch Mensch und Flocken sind versöhnt

wenn der Schnee die Welt verschönt!

 

Alle freut der Flocken Tanz

Der Winter ist da, der Winter der kann’s!

 

Alle freut der Flocken Tanz

Der Winter ist da, der Winter der kann’s!

 

Der Winter ist da, der Winter der kann’s!

111. a & b Weihnachten nachdenklich

111. a        Version 6 x 4 & 2 x 4

Strophe 1

Die Weihnacht wieder zu uns kommt

so pünktlich wie in jedem Jahr

schon im Oktober geht es los

und jeder findet’s wunderbar.

 

Strophe 2

Wir lassen uns ganz sanft berieseln

und denken wieder wenig nach,

die Stimmung wird für uns gemacht

doch unser Denken das liegt brach

 

Refrain 1

Wir verlieren uns in leeren Worten

und das Ziel aus uns’ren Augen

öffnet die geschloss’nen Pforten

und schenkt Worten wieder Glauben

 

Strophe 3

Ohne Christmett’ geht es nicht

auch wenn wir Kirchen sonst nie seh’n

doch Weihnachten, da muss es sein

die Nachbarn müssen uns doch seh’n!

 

Refrain 2

Statt Präsenten schenkt Euch Liebe

nehmt Euch Zeit und in den Arm

Seit keine Sklaven im Getriebe

sonst wird keine Seele warm!

 

Strophe 4

Wir brauchen Trubel und Kommerz

und schwimmen im Geschenke-Strom

doch was wir wirklich alle brauchen

ja wer denn denkt an sowas schon

 

Refrain 1

Wir verlieren uns in leeren Worten

und das Ziel aus uns’ren Augen

öffnet die geschloss’nen Pforten

und schenkt Worten wieder Glauben

 

Strophe 5

Im Ritual wir Hilfe finden

um zu sagen, was wir denken.

Wenn Worte für die Liebe fehlen

versuchen wir’s mit den Geschken

 

Refrain 2

Statt Präsenten schenkt Euch Liebe

nehmt Euch Zeit und in den Arm

Seit keine Sklaven im Getriebe

sonst wird keine Seele warm!

 

Strophe 1                     

Ein Ablauf wie in jedem Jahr

ein jeder kennt ja dieses Spiel

glücklich übertrumpfen wir

mit Oberflächlichkeit zu viel

             

Refrain 1 & 2                                                                                                             

Wir verlieren uns in leeren Worten

und das Ziel aus uns’ren Augen

öffnet die geschloss’nen Pforten

und schenkt Worten wieder Glauben

 

Statt Präsenten schenkt Euch Liebe

nehmt Euch Zeit und in den Arm

Seit keine Sklaven im Getriebe

sonst wird keine Seele warm!

 

*X*X*X*X*X*X*X*X*X*X*X*X*X*X*X*X*X*X*X*X*X*X*X*X*X*X*X*X*X*X*X*X*X*X*X*X*X*X*X*X*X*

 

111 b.           Version 3 x 8 & 1 x 8

Auftragsproduktion für André Steiner/Die Salzataler – Vorgabe: 2 Strophe und 1 Refrain aus je 8 Zeilen, ggf. mit Bridge. Text ist ohne Genehmigung des Erstauswerters nicht für eine Zweitauswertung frei. Bei Interesse bitte Rücksprache!

Strophe 1

Die Weihnacht wieder zu uns kommt

so pünktlich wie in jedem Jahr

schon im Oktober geht es los

und jeder findet’s wunderbar.

Wir lassen uns ganz sanft berieseln

und denken wieder wenig nach,

die Stimmung wird für uns gemacht

doch unser Denken das liegt brach

 

Refrain

 

Wir verlieren uns in leeren Worten

und das Ziel aus uns’ren Augen

öffnet die geschloss’nen Pforten

und schenkt Worten wieder Glauben

Statt Präsenten schenkt Euch Liebe

nehmt Euch Zeit und in den Arm

Seit keine Sklaven im Getriebe

sonst wird keine Seele warm!

 

Strophe 2

Ohne Christmett’ geht es nicht

auch wenn wir Kirchen sonst nie seh’n

doch Weihnachten, da muss es sein

die Nachbarn müssen uns doch seh’n!

Wir brauchen Trubel und Kommerz

und schwimmen im Geschenke-Strom

doch was wir wirklich alle brauchen

ja wer denn denkt an sowas schon

 

Refrain

Wir verlieren uns in leeren Worten

und das Ziel aus uns’ren Augen

öffnet die geschloss’nen Pforten

und schenkt Worten wieder Glauben

Statt Präsenten schenkt Euch Liebe

nehmt Euch Zeit und in den Arm

Seit keine Sklaven im Getriebe

sonst wird keine Seele warm!

 

Strophe 3

Im Ritual wir Hilfe finden

um zu sagen, was wir denken.

Wenn Worte für die Liebe fehlen

versuchen wir’s mit den Geschenken

Ein Ablauf wie in jedem Jahr

ein jeder kennt ja dieses Spiel

glücklich übertrumpfen wir

mit Oberflächlichkeit zu viel

 

Refrain   

Wir verlieren uns in leeren Worten

und das Ziel aus uns’ren Augen

öffnet die geschloss’nen Pforten

und schenkt Worten wieder Glauben

Statt Präsenten schenkt Euch Liebe

nehmt Euch Zeit und in den Arm

Seit keine Sklaven im Getriebe

sonst wird keine Seele warm!

 

Seit keine Sklaven im Getriebe

sonst wird keine Seele warm!

 

sonst wird keine Seele warm!

 

…wirklich warm!

82. Glaube

Glaube versetzt Berge

so sagt man

Glaube hilft uns durch den Tag

Glaube führt zu Göttern

so hilft man

Glaube führt uns durch den Tod

so hofft man

 

Auge in Auge – Du und der Glaube

der Glaube schützt vor Zweifel

der Glaube lindert Geißel

Auge in Auge – Du und der Glaube

 

Glaube und Du bist

so sagt man

Glaube gegen das Vergessen

Glaube statt nicht wissen

so hilft man

Glaube gegen Einsamkeit

so hofft man

 

Ich glaube nur noch, was sich seh’

weil ich’s anders nicht versteh’…

 

Auge in Auge – Du und der Glaube

der Glaube schützt vor Zweifel

der Glaube lindert Geißel

Auge in Auge – Du und der Glaube

 

Glaube macht uns stark

so sagt man

Glaube hilft uns bei’m Verzicht

Glaube ist nicht prüfbar

so hilft man

Glaube weist den Weg zum Ziel

so hofft man

 

Ich glaube nur noch, was sich seh’

weil ich’s anders nicht versteh’…

 

Auge in Auge – Du und der Glaube

der Glaube schützt vor Zweifel

der Glaube lindert Geißel

Auge in Auge – Du und der Glaube

 

Ich glaube nur noch, was sich seh’

weil ich’s anders nicht versteh’…

 

weil ich’s anders nicht versteh’…

anders nicht versteh’…

74. Der Lude

Jeden Morgen sitzt der Lude

vor der kleenen Kaffeebude,

um dann sein Geschäft zu pflegen,

wo man handelt, statt zu reden!

Später wird er wieder Nutten prellen

und der bösen Konkurrenz nachstellen.

 

Irgendwie hat’s der doch fein

Hach ja – einmal im Leben Lude sein…

 

Luden haben was vom Leben

Nehmen mehr, als dass sie geben.

Unbeschwert sie nur geniessen.

niemals nichts kann sie verdriessen.

Der Lude lebt ganz straight und klar

Das Ludenleben ist so wunderbar!

 

Irgendwie hat’s der doch fein

Hach ja – einmal im Leben Lude sein…

 

Vieles woll’n sie gar nicht wissen

wenig nur sie mal vermissen.

Denken nur an hier und heute,

einzig wichtig ist die Beute!

Alle haben stets ihr Ziel vor Augen:

lieber schnelle Spatzen als die Tauben…

 

Irgendwie hat’s der doch fein

Hach ja – einmal im Leben Lude sein…

 

Irgendwie hat’s der doch fein

Aber – kann das wirklich alles sein?

 

Irgendwie hat’s der doch fein

Hach ja – einmal im Leben Lude sein…

 

Irgendwie hat’s der doch fein

Aber – kann das wirklich alles sein?

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