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98. Uns’re Eintrittskarten

Ich stell’ mich vor den Spiegel

und schrei’ mich selber an,

immer, wenn ich an Dich denke

und dann nicht mehr kann!

 

Ich laufe bis zum Marktplatz,

dort bleibe ich dann steh’n

alle Leute schau’n mich an

statt weiter zu geh’n

 

Ich hab’ mir niemals vorgestellt,

wie schwer das mit Dir werden kann.

Uns’re Eintrittskarten war’n bestellt,

ich ahnte nicht, was dann begann…

 

Ich laufe durch die Wälder

und hör’ den Lärm nicht mehr.

Doch in meinem dicken Schädel

lärmt Straßenverkehr!

 

Ich steige in den Fahrstuhl

da komm’ ich mal nach ob’n.

Immer ziehst Du mich so runter.

War alles gelog’n!

 

Ich hab’ mir niemals vorgestellt,

wie schwer das mit Dir werden kann.

Uns’re Eintrittskarten war’n bestellt,

ich ahnte nicht, was dann begann…

 

Ich hab’ mir niemals vorgestellt,

wie schwer das mit Dir werden kann.

Uns’re Eintrittskarten war’n bestellt,

ich ahnte nicht, was dann begann…

 

Uns’re Eintrittskarten war’n bestellt,

ich ahnte nicht, was dann begann…

 

Uns’re Eintrittskarten war’n bestellt,

ich ahnte nicht, was dann begann…

 

Ich ahnte nicht, was dann begann…

 

Ich ahnte nicht, was dann begann…

 

…was dann begann…

97. Migranten

Ich schlender durch die Straßen

frag’ mich, wer die Leute sind,

die hier einsam sind dermaßen

so traurig, krank und blind

eingepfercht wie kleine Schweine

keiner mehr nach draußen find’

Lebensräume sind das keine

Für Väter, Mütter und so manches Kind…

 

Bridge/Refrain

Schwarz in Grau, wenig Farbe neben Weiss

mehr laut als leise,

nur ‘ne Station auf langer Reise

 

Ich sehe wenig Bäume

mehr Beton und Stahl und Glas

haben diese Menschen Träume?

Für wen denn reicht so was?

Wenig Raum und dann noch knappes Geld

so ein Leben macht noch Spaß?

ist so leider oft auf dieser Welt

stand in der Zeitung, die ich neulich las

 

Bridge/Refrain

Schwarz in Grau, wenig Farbe neben Weiss

mehr laut als leise,

nur ‘ne Station auf langer Reise

 

mehr Beton und Stahl und Glas

Für wen denn reicht so was?

so ein Leben macht noch Spaß?

stand in der Zeitung, die ich neulich las

 

Bridge/Refrain

Schwarz in Grau, wenig Farbe neben Weiss

mehr laut als leise,

nur ‘ne Station auf langer Reise

 

Schwarz in Grau, wenig Farbe neben Weiss

mehr laut als leise,

nur ‘ne Station auf langer Reise

 

Schwarz in Grau, wenig Farbe neben Weiss

mehr laut als leise,

nur ‘ne Station auf langer Reise

…nur ‘ne Station auf langer Reise… …langer Reise…

91. Meine Welt, in der ich leben muss

Ich hab’ mir meine Welt nicht ausgesucht,

in der ich leben muss

doch es hätt’ auch schlechter kommen können

es gibt Elend , aber auch Genuss.

Find’ mich zurecht und kann nicht klagen,

Meistens hab’ ich Freude,

doch auch manchmal muss ich Lasten tragen.

 

Refrain: Wir schieben alle Wolken weg

für ein Leben ohne Schatten!

Wir woll’n ein Leben ohne Dreck

vergiften alle Ratten!

 

Ich hab’ mir meine Welt nicht ausgesucht,

in der ich leben muss

doch hab’ ich mich hier eingerichtet

zwischen Armut, zwischen Überfluss

Hab’ endlich meinen Platz gefunden.

Meistens komm’ ich klar,

hab’ dafür geschwitzt und mich geschunden

 

Refrain: Wir schieben alle Wolken weg

für ein Leben ohne Schatten!

Wir woll’n ein Leben ohne Dreck

vergiften alle Ratten!

 

Bridge: Die Welt ist voller Möglichkeiten,

doch selber musst Du sie Dir aufbereiten

willst Du nicht eines Tages mit Dir selber streiten…

 

Ich hab’ mir meine Welt nicht ausgesucht,

in der ich leben muss.

Doch ich bin sehr dankbar, wie es kam

denn in der Bilanz bin ich im Plus

mein Leben ist ganz wie ein Zyklus

meistens geht’s mir gut

auch wenn ich viel dafür noch tuen muss!

 

Refrain: Wir schieben alle Wolken weg

für ein Leben ohne Schatten!

Wir woll’n ein Leben ohne Dreck

vergiften alle Ratten!

 

Ich hab’ mir meine Welt nicht ausgesucht,

in der ich leben muss

es gibt hier Gutes, Leid und Tränen

wie im Kanu auf ‘nem langen Fluß

fahr ich durch’s Leben, bin bereit

zu warten, was noch kommt

das Leben anzunehmen mich befreit

 

Bridge: Die Welt ist voller Möglichkeiten,

doch selber musst Du sie Dir aufbereiten

willst Du nicht eines Tages mit Dir selber streiten…

…willst Du nicht eines Tages mit Dir selber streiten…

…mit Dir selber streiten…

71b. Die Zauberer sind alt geworden

Vers. B “2 x 8 & 1 x 8” f. Salzataler-Weihn.Album

Auftragsproduktion für André Steiner/Die Salzataler – Vorgabe: 2 Strophe und 1 Refrain aus je 8 Zeilen, ggf. mit Bridge. Text ist ohne Genehmigung des Erstauswerters nicht für eine Zweitauswertung frei. Bei Interesse bitte Rücksprache!

 

Die Originalversion dieses Textes erlangte 2017 beim Deutschen Rock & Pop Preis Pl. 2 in der Kategorie “Bester Deutscher Songtext”!                                                        

 

Die Zauberer sind alt geworden

und ihre Hexen völlig ausgestorben.

Wo früher sich die Sagen fanden,

heute noch so manche Mythen stranden

Vieles geht uns wieder durch den Kopf

aus dem großen, tiefen Sagen-Topf!

Doch an Märchen glauben wir nicht mehr

die Nüchternheit macht es uns schwer…

 

Refrain:

Die Märchen uns verzaubert haben,

sie fesselten uns alle sehr!

Nach guten und nach schlechten Tagen.

wir wollten sie und noch viel mehr!

Wir fieberten zum Abend hin

und hörten zu und schliefen ein,

Mystisches verdrehte uns den Sinn

träumend konnten wir die Helden sein…

 

Brigde:

Hexen, Teufel, Feen und Druiden

 

  • wo seid Ihr denn nur geblieben?!?

 

 

Erinnerung zum Zauberwald

verwunschen war er und auch manchmal kalt.

Auch Angst vor unbekannten Wesen

doch mit Tieren Freundschaft war’s gewesen

Diese gute, alte Märchenzeit,

ich wär’ gern’ noch mal dazu bereit!

Gern erwartet ist die Wiederkunft

ach, heute löst das die Vernunft…

 

Brigde:

Hexen, Teufel, Feen und Druiden

 

  • wo seid Ihr denn nur geblieben?!?
  • wo seid Ihr denn nur geblieben?!?

 

          …nur geblieben?

grün: Änderungen gegenüber der Original-Version