Bei diesem Text handelt es sich um eine beauftragte Neubetextung des Songs Sternenstaub, interpretiert von Prof. Dr. Hans-Willi Schroiff (Gesang) und seiner Band MIND THE GAB.
Im Anschluß an folgenden, neuen Text folgt eine Gegenüberstellung (Zeile für Zeile) mit dem alten Text, in der das im neuen Text geänderte Reimschema der Bridge verdeutlicht wird:
alt: a / b / a / b
neu: a / – / a / a
Die Zahlen am Ende einer jeden Zeile dienen der Überprüfung der Metrik des alten und neuen Textes, die natürlich identisch sein muss, damit auch der neue Text auf die vorgegebene Melodie passt.
Beispiel anhand der erste Zeile dieses Songtextes:
Erste Betonung auf der 1. oder 2. Silbe (2/4) <- die erste Betonung dieser Zeile entfällt auf die zweite Silbe dieser Zeile
Hebungen/Betonungen in dieser Zeile (2/4) <- in dieser Zeiile gibt es 4 betonte Silben
Strophe 1
Wir alle sind nur gold’ne Reiter
auf uns’ren langen, weiten Wegen
Wir wollen immer höher, weiter
und haben versäumt, die Wege vorher zu fegen
Refrain 1
Ein goldenes Pferd das nützt Dir nicht
wenn Du es noch gar nicht richtig reiten kannst
denn nur aus Gold allein’ entsteht niemals ein warmes Licht
wenn Du Deine Träume überspannst …
Strophe 2
Denn manchmal fall’n wir einfach runter
von den Rössern ganz aus purem Gold
dann wird’s auf einmal einfach wieder dunkler
und dann wird auf dem Boden still geschmollt
Bridge (Reimschema anders, als im ursprünglichen Text)
Wer zu hoch fliegt, fällt auch tief a
drum kalkulier’ die Ziele neu –
so mancher, der zu lange schlief a
am Ende nur die Götter noch anrief a
Strophe 3
So manches Ziel verlor’n wir aus den Augen
Pläne gab es mehr als nur genug
wir alle wollten doch nur schrauben
genau betrachtet war auch vieles Unfug …
Refrain 2
Sehr motiviert, doch wenig nachgedacht
das müssen wir jetzt wirklich einmal einseh’n
es war nie wirklich viel, was wir so ziemlich gut gemacht
zurück auf Start wir jetzt noch einmal geh’n
Bridge (Reimschema anders, als im ursprünglichen Text)
Wer zu hoch fliegt, fällt auch tief a
drum kalkulier’ die Ziele neu –
so mancher, der zu lange schlief a
am Ende nur die Götter noch anrief a
Strophe 4
wir schau’n nach vorn und fangen noch mal an
denn so kann’s ja nicht wirklich weiter geh’n
es muss jetzt raus, was jeder von uns kann
Erst dann woll’n wir uns alle wiederseh’n!
Bridge 3/Ending (Reimschema anders, als im ursprünglichen Text)
Wer zu hoch fliegt, fällt auch tief a
drum kalkulier’ die Ziele neu –
so mancher, der zu lange schlief a
am Ende nur die Götter –
am Ende nur die Götter –
am Ende nur die Götter noch anrief a
*************** Gegenüberstellung neuer und alter Zeilen: ********************
schwarze Schrift = Sternenzelt (alter Titel,
grüne Schrift = Alles auf Anfang (neuer Titel)
Strophe 1
Die Sonne sinkt, die Nacht bricht an 2/4
Wir alle sind nur gold’ne Reiter
und dunkle Wolken zieh’n herbei. 2/4
auf uns’ren langen, weiten Wegen
Sie ist vorbei, die Zeit mit Dir. 2/4
Wir wollen immer höher, weiter
Es hat nicht funktioniert wohl mit uns zwei. 2/5
und haben versäumt, die Wege vorher zu fegen
Refrain 1
An uns’rem kleinen Sternenzelt 2/4
Ein goldenes Pferd das nützt Dir nicht
hab’ ich jede Nacht gebastelt wie verrückt. 1/6
wenn Du es noch gar nicht richtig reiten kannst
Bis dass das Licht anging und uns’re Liebe Feuer fing, 2/7
denn nur aus Gold allein’ entsteht niemals ein warmes Licht
und dann war’s vorbei mit uns’rem Glück. 1/5
wenn Du Deine Träume überspannst …
Strophe 2
Du mochtest wohl mein Deo nicht, 2/4
Denn manchmal fall’n wir einfach runter
und hasstest meinen rosa Cashmere-Schal 2/5
von den Rössern ganz aus purem Gold 1/5
für mein Toupet hast Du mich lang gemacht, 2/5
dann wird’s auf einmal einfach wieder dunkler
doch jetzt, mein Schatz, jetzt ist es mir egal. 2/5
und dann wird auf dem Boden still geschmollt
Bridge (Reimschema anders, als im ursprünglichen Text)
Leb’ denn wohl, Du schöne Frau, a 1/4
Wer zu hoch fliegt, fällt auch tief a
erstick’ an Deinen Träumen nicht. b 2/4
drum kalkulier’ die Ziele neu –
Der Krug, das weisst Du jetzt genau, a 2/4
so mancher, der zu lange schlief a
geht solang’ bis zum Brunnen, bis er bricht. b 2/5
am Ende nur die Götter noch anrief a
Strophe 3
Warum hast Du mich eig’ntlich (<- gesungen als 1 Silbe) angemacht, 2/5
So manches Ziel verlor’n wir aus den Augen
damals an der Theke bei Giovanni? 1/5
Pläne gab es mehr als nur genug
Du suchtest wohl ein leichtes Spiel, 2/4
wir alle wollten doch nur schrauben
doch damit ist es jetzt vorbei, my Honey 2/5
genau betrachtet war auch vieles Unfug …
Refrain 2
Der Typ, der Deinem Ideal entspricht, 2/5
Sehr motiviert, doch wenig nachgedacht
den gibt es nicht und wird es niemals geben. 2/5
das müssen wir jetzt wirklich einmal einseh’n
Vergiss mein Sternenzelt und bleib’ in Deiner Plastikwelt, 2/7
es war nie wirklich viel, was wir so ziemlich gut gemacht
und such’ vergebens nach dem Mann des Lebens 2/5
zurück auf Start wir jetzt noch einmal geh’n
Bridge (Reimschema anders, als im ursprünglichen Text)
Leb’ denn wohl, Du schöne Frau, a 1/4
Wer zu hoch fliegt, fällt auch tief a
erstick’ an Deinen Träumen nicht. b 2/4
drum kalkulier’ die Ziele neu –
Der Krug, das weisst Du jetzt genau, a 2/4
so mancher, der zu lange schlief a
geht solang’ bis zum Brunnen, bis er bricht. b 2/5
am Ende nur die Götter noch anrief a
Strophe 4
Ich wünsch’ Dir für die Zukunft alles Glück, 2/5
wir schau’n nach vorn und fangen noch mal an
doch pass’ beim nächsten Lover besser auf. 2/5
denn so kann’s ja nicht wirklich weiter geh’n
Nicht alle, die sind so bekloppt wie ich. 2/5
es muss jetzt raus, was jeder von uns kann
Am Ende, meine Liebe, zahlst Du drauf 2/5
erst dann woll’n wir uns alle wiederseh’n!
Bridge 3/Ending
Leb’ denn wohl, Du schöne Frau, 1/4
Wer zu hoch fliegt, fällt auch tief a
erstick’ an Deinen Träumen nicht. 2/4
drum kalkulier’ die Ziele neu –
Der Krug, das weisst Du jetzt genau, 2/4
so mancher, der zu lange schlief a
geht solang’ bis zum Brunnen, 1/3
am Ende nur die Götter –
geht solang’ bis zum Brunnen, 1/3
am Ende nur die Götter –
geht solang’ bis zum Brunnen, bis er bricht. 2/5
am Ende nur die Götter noch anrief a